Typologien – Wie Muster entstehen

Hallo mein Name ist Markus Röder und dies ist mein Blog Typologien. Ein Thema, dass mich seid Jahren immer fasziniert. Ich habe viel gelernt und viele Typologien kennengelernt und wenn es Dir so geht wie mir dabei, dann sind immer zwei Gefühle da. Wow spannend und zum zweiten: Ich passe da aber nicht richtig in ein Schema.

Ich selbst bin Coach seid 25 Jahren und habe mich mit diesem Problem jahrzehntelang beschäftigt. Ich komme aus einer Coachingtradition in der wir Typologien mit Vorsicht geniesen, weil unser Ansatz „stateless“ ist. Das bedeutet. Jeder Stempel, den wir mitnehmen, schränkt den Klienten in seinem Sosein ein und wir übersehen durch Anwendung der Typen leider oft Aspekte, die eben neben den typologischen Kennzeichen auch noch da sind. Diesen Gedankenansatz trage ich auch heute noch immer mit mir. Und das ist gut so. Doch auch Denken kann emergieren und ich habe für mich herausgefunden, wie ich es schaffe das Wissen über Typologien mit in meine Coachings einfließen zu lassen ohne zu stempeln. Dieses werde ich sicherlich auch einmal in einem Blogbeitrag erklären.

Daher freue ich mich jetzt auch hier ein wirklich weites Feld von Möglichkeiten vorstellen zu können. Von grundlegenden dualen Typologien, bis hin zu komplexen Mustern. Wir werden über körperliche Typen (bodyreading) – speziell auch nochmals Gesichtstypen (facereading) – Motivationstypologien -Lerntypen – Entwicklungstypologien und für Teamzusammenstellung wichtige Typologien reden. Es ist eine Menge Stoff. Manche sind ähnlich und unterstützen sich – manche widersprechen sich. Ich werde versuchen die Entwickler dazu einzuladen und ihre Ideen vorzustellen.

Das ganze gibt es als Blog und auch als Podcast zum hören. Wer jetzt schon mal abonnieren möchte. Der Podcast-Feed ist unter folgender Adresse zu finden.

Jeder Jeck ist anders

Unsere Kölsche Weisheit hat was für sich und damit haben die Kölner schon immer recht. Aber es gibt Ähnlichkeiten, die immer wieder erkennbar werden. Bisher fand ich kaum einen vernünftigen Ansatz um solche Ähnlichkeiten über ein System verständlich zu machen. Denn es waren nur Erfahrungen aus über 3000 Coachings und 1500 Aufstellungen. Dabei hat sich immer mehr gezeigt, dass es schon immer wieder kehrende Muster gibt, die aus ähnlichen Vorgeschichten entstehen. Spannenderweise bin ich in meiner Fortbildung der kPNI – klinischen Psycho-Neuro-Immunologie – auf Faktoren gestoßen, die Ähnlichkeiten erklären können. Denn hier gibt es Statistiken über Statistiken, die, wenn man diese richtig liest, manches erhellen.

Ein Beispiel: Menschen, die in der Kindheitsentwicklung mit Gewalt konfrontiert sind bilden gerne ein serotonerges System aus, mit bis zu 60% lange Allelen in den Genen. Bei den restlichen sind die Allele verkürzt. Wir wollen das jetzt nicht vertiefen, das kommt später. Aber Menschen mit den langen Allelen sind als Führungspersönlichkeiten mehr prädestiniert als andere Menschen, da sie sich gut in Systeme eingliedern können und gemeinsam mit anderen Lösungen finden wollen. Dabei ist es ihnen wichtig zu führen und die Kontrolle zu behalten. Gleichzeitig bietet diese Mischung auch eine Tendenz zu Fettleibigkeit. Diese Menschen müssen nicht dick sein. Aber die Tendenz ist sehr oft sichtbar.

Typologien zu kennen bedeutet auch, das zu sehen und die Kennzeichen zu verstehen. Wenn man sich vorstellt, dass dies eines von tausenden möglichen Kriterien ist, dann ist das Erkennen von Typologien ein Abhaken innerlicher Kennzeichen, die sich erst durch genügend Wissen zu einem Gesamtbild zusammenstellen. Manchmal kann dieses Wissen dann für manche Menschen sogar lebensverlängernd sein, da damit Prognosen erstellt werden können und eine Frühzeitige Intervention Krankheiten verhindert. Ich selbst bin dadurch gesünder geworden, weil ich viel über mich verstanden habe.

In diesem Typologieblog werden wir uns mit den verschiedensten beobachtbaren Mustern beschäftigen. Wichtig ist, dass es messbar ist und dass es Statistiken gibt, welche die Muster beschreiben. Wie diese entstehen können und welche sich mehr auf den Körper und welche mehr auf den Geist wirken sammeln wir. Auch werden wir mal archetypische Typologien und komplexe soziale Gesellschaftstypologien ansprechen. Hier ist nochmals ein besonderes Anwendungsfeld, dass wir nicht verpassen wollen.

Ich weise alle Coaches und Trainer nochmals vorab darauf hin, wirklich vorsichtig und respektvoll mit diesem Wissen umzugehen. Alleine das Stempeln eines Menschen „Du bist ein .. Typ“ ist eine Abwertung, die kein Mensch braucht. Wir werden uns in einem Beitrag auch einmal um richtige die Anwendung in Coaching und Training kümmern. Also bleib dran und trag‘ dich in den Newsletter ein. Bis bald.

Markus Röder